Sonntag, 26. Juni 2011

warum hier so lange rein gar nichts passiert ist

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David Bowie hat für eine relativ lange Sendepause auf CleanChic gesorgt.

In den letzten Wochen habe ich mir Filme angesehen, Songs angehört, Interviews gelesen - und alles in regelmäßigen Abständen in die Ecke geschmissen, weil ich offensichtlich nicht ganz bei Sinnen war, als ich diesen Herren zum Thema meiner Abschlussarbeit auserkoren habe.

Am 30. wäre der Abgabetermin gewesen, aber da die Unibibliothek Tübingen so nett war eine Woche zu schließen, um daraufhin mit einem nicht funktionierenden System zu eröffnen, vertraue auf ein nettes Prüfungsamt und eine daraus resultierende Verlängerung der Frist.

Was im Klartext heißt: Mehr Bücher, mehr Haareraufen, mehr abgedrehte Argumentation und hoffenlich in naher Zukunft eine annehmbares Resultat. Danach melde ich mich mit neuen Stoff zum lesen und schauen zurück und wünsche euch ein, zwei schöne Sommerwochen und hoffe, ihr haltet mir bis dahin die Treue. Falls Interesse besteht, halte ich euch gerne auf dem Laufenden, was meine Arbeit an dem großen Bowie angeht.

Alles Beste aus meinem Schreibtischverließ!



Bilder aus: David Bowie/Mick Rock: Moonage Daydream. The Life and Times of Ziggy Stardust. Berlin, Schwarzkopf & Schwarzkopf 2002

Kommentare:

  1. Das klingt nach einem komplexen weil ausschweifendem Thema, aber auch wahnsinnig interessant!!
    Ich fände es schön, wenn du uns etwas auf dem Laufenden halten willst. Ich sitze momentan auch an meiner Abschlussarbeit und finde es motivierend, den Fortschritt von anderen mitzuerleben. :-)

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  2. jep, besteht. was geau ist dein thema?
    Halt durch! ich bin grade am fertigwerden und es war ein einziger ziepender kampf, aber irgendwann schreibst du die letzte zeile und dann ist's gut.

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  3. Ich schreibe grob über Identität, d.h. in diesem Fall über Identitätsbildung anhand von zeitgenössischen Diskursen. Ich untersuche Ziggy Stardust, also Bowie in dem Zeitraum 1971 - 1974, auf Verweise zu externen Künstlern (Andy Wahrhol, Stanley Kubrick, Lindsay Kemp, usw.) und zu gesellschaftlichen Aspekten, wie z.B. die Hinterfragung der Männlichkeit, Feminismus, Politik, usw. Im Grunde versuche ich zu beweisen, dass sich Anfang der 70er eine Pluralität in Kunst und Gesellschaft bildet und
    Ziggy Stardust diese Pluralität bzw. Divergenz wiederspiegelt, bzw. möglicherweise sogar als Vermarktungsstrategie nutzt. Da spielen dann noch Gender- (Judith Butler) und Perfomanztheorien (Erika Fischer-Lichte) rein, und das ganze wird dann neben Foucaults Autor-Theorie gelegt.
    Ich hab mir in den letzten Wochen tausendmal gewünscht, ich hätte ein Thema genommen, dass wenigsten ein bisschen erforscht ist und wo ich ein paar richtungsgebende Bücher habe, aber so hab ich eigentlich keine Ahnung, ob das alles so Sinn macht =/

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  4. Ich wünsche dir alles alles Gute! Halt durch!

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  5. Klingt sehr soziologisch, aber super interessant. Ich weiß wie das ist mit den Abschlussarbeiten und wünsche dir viel Erfolg!

    http://ascentofrosewood.blogspot.com/

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  6. Viel Erfolg meine Liebe! TSCHAKKA!

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