Apropo Haare: Dieses Musikvideo aus dem HausePhantomzu dem Song Changed von Mario & Vidies feat. Ernesto widmet sich künstlerisch wertvoll diesem Thema und lässt unter anderem eine Horde Glatzköpfe auf die beeindruckende Haarpracht einer jungen Dame los - weil sie zu gern mit dem abgeschnittenen Haar Volleyball spielen würden. Da hätte ich es mir mit dem Abschneiden lieber auch noch mal überlegt.
Na gut: der Vorsatz war da, die Zeit weniger. Seit dem ich mich aus dem Studentenleben verabschiedet habe und jetzt zur "arbeitenden Bevölkerung" zähle, bleibt nicht mehr so viel überschüssige Motivation abends vor dem PC rumzuhängen. Seid mir nicht böse!
Hier hab ich nämlich auch schon meine Fundstücke in diesem Monat für euch:
1) & 5) Bilder blättern:
Neue alte Leidenschaft: Minimalismus und Konkrete Kunst. Hier die dazugehörigen Kataloge der Daimler Kunstsammlung. 2) Radio hören:
Am liebsten mit meinem heißgeliebten AEG Super 4085 Radioapparat von 1952. Zum Beispiel dieses grandiose Feature
von Jochen Dreier auf SWR2 mit dem klangvollen Titel "Zombie 2.0 - Die
Perfektionierung der Untoten. Eine Gesellschaft findet ihre Metapher".
Sehr zu empfehlen! 3) Schuhe anschauen:
Nicht unbedingt wintertauglich, deswegen vorerst als Dekoration: Wedges aus dem Zara-Sale. 4)
Früh aufstehen:
Okay, 7.30 Uhr ist sicher für viele von euch sehr
human, aber als ehemaligen Studentin für mich ziemlich ungewohnt. Dieses
Exemplar ist allerdings so nett und weckt mich zur Zeit mit Devendra
Banhart. 6) Viereckige Augen bekommen:
Ich versuche ja schon
lange, den Mörder von Laura Palmer endgültig zu überführen. Mit der "definite gold
box edition" gelingt mir das hoffentlich in absehbarer Zeit. (Danke, Yogi!) 7) Große viereckige Augen bekommen:
Der wunderschöne Fashion Film von Stephanie di Gusto für Vanessa Bruno mit der wundervollen Kate Bosworth ist ein kleines Meisterwerk. 8) Pfannen schrubben: Teflon Heart von den Caged Animals gehört zu meinen liebsten Songs der letzten Wochen. Besonders beim Abwasch, versteht sich.
Den ganzen Sommer war es still, also gibt es jetzt einen Blick zurück: Dänemark, Ende August. Fünf Musketiere und ein Burgfräulein auf großer Fahrt an die Nordsee. Zu einem kleinem Haus am Meer, mit viel Wind und Wodka, sogar Sonnenbrand. Immer wieder Guerillia-Boule spielen, Krabbenbrötchen essen, Mücken verscheuchen. Bloß keine Aufregung.
Die Zeit, die seitdem vergangen ist, füllt x: In Gedanken 3 Jahre oder 5 Wochen. Draußen ist viel passiert, drinnen wenig geschehen: Die 5 Besten sind geblieben.