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Mittwoch, 22. Februar 2012

Versprochen ist versprochen: Fundstücke Februar

Na gut: der Vorsatz war da, die Zeit weniger. Seit dem ich mich aus dem Studentenleben verabschiedet habe und jetzt zur "arbeitenden Bevölkerung" zähle, bleibt nicht mehr so viel überschüssige Motivation abends vor dem PC rumzuhängen. Seid mir nicht böse!
Hier hab ich nämlich auch schon meine Fundstücke in diesem Monat für euch:


































































































































1) & 5) Bilder blättern:
Neue alte Leidenschaft: Minimalismus und Konkrete Kunst. Hier die dazugehörigen Kataloge der Daimler Kunstsammlung.

 
2) Radio hören:
Am liebsten mit meinem heißgeliebten AEG Super 4085 Radioapparat von 1952. Zum Beispiel dieses grandiose Feature von Jochen Dreier auf SWR2 mit dem klangvollen Titel "Zombie 2.0 - Die Perfektionierung der Untoten. Eine Gesellschaft findet ihre Metapher". Sehr zu empfehlen!

 
3) Schuhe anschauen:
Nicht unbedingt wintertauglich, deswegen vorerst als Dekoration: Wedges aus dem Zara-Sale.

 
4) Früh aufstehen:
Okay, 7.30 Uhr ist sicher für viele von euch sehr human, aber als ehemaligen Studentin für mich ziemlich ungewohnt. Dieses Exemplar ist allerdings so nett und weckt mich zur Zeit mit Devendra Banhart.

 
6) Viereckige Augen bekommen:
Ich versuche ja schon lange, den Mörder von Laura Palmer endgültig zu überführen. Mit der "definite gold box edition" gelingt mir das hoffentlich in absehbarer Zeit. (Danke, Yogi!)

 
7) Große viereckige Augen bekommen:
Der wunderschöne Fashion Film von Stephanie di Gusto für Vanessa Bruno mit der wundervollen Kate Bosworth ist ein kleines Meisterwerk. 

 
8) Pfannen schrubben:
 Teflon Heart von den Caged Animals gehört zu meinen liebsten Songs der letzten Wochen. Besonders beim Abwasch, versteht sich.

Sonntag, 26. Juni 2011

warum hier so lange rein gar nichts passiert ist

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David Bowie hat für eine relativ lange Sendepause auf CleanChic gesorgt.

In den letzten Wochen habe ich mir Filme angesehen, Songs angehört, Interviews gelesen - und alles in regelmäßigen Abständen in die Ecke geschmissen, weil ich offensichtlich nicht ganz bei Sinnen war, als ich diesen Herren zum Thema meiner Abschlussarbeit auserkoren habe.

Am 30. wäre der Abgabetermin gewesen, aber da die Unibibliothek Tübingen so nett war eine Woche zu schließen, um daraufhin mit einem nicht funktionierenden System zu eröffnen, vertraue auf ein nettes Prüfungsamt und eine daraus resultierende Verlängerung der Frist.

Was im Klartext heißt: Mehr Bücher, mehr Haareraufen, mehr abgedrehte Argumentation und hoffenlich in naher Zukunft eine annehmbares Resultat. Danach melde ich mich mit neuen Stoff zum lesen und schauen zurück und wünsche euch ein, zwei schöne Sommerwochen und hoffe, ihr haltet mir bis dahin die Treue. Falls Interesse besteht, halte ich euch gerne auf dem Laufenden, was meine Arbeit an dem großen Bowie angeht.

Alles Beste aus meinem Schreibtischverließ!



Bilder aus: David Bowie/Mick Rock: Moonage Daydream. The Life and Times of Ziggy Stardust. Berlin, Schwarzkopf & Schwarzkopf 2002

Mittwoch, 20. April 2011

I love your friends, they're all so arty

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Da meine Semesterferien noch für einen kleinen Roadtrip genutzt werden mussten, ging es Freitag nach Köln zur Art Cologne, die mein schlechtes Gewissen ganz gut beruhigte, da ich eigentlich noch zwei Hausarbeiten zu erledigen hatte. Es ist nämlich auch viel sinnvoller, die ganzen Kunstwerke Live und in Farbe unter die Lupe zu nehmen, anstatt in Bibliotheken nach dem passenden Buch darüber zu suchen. Oder so ähnlich.
Und was da so im Angebot war und den zahlungskräftigen Besuchern - oder zumindest denen, die danach aussahen - angepriesen wurde, war wirklich ein Besuch wert. Richter, Polke, Nay, Kiefer, Klauke - also mit den großen Namen wurde da wirklich nicht gegeizt, mit Internationalen übrigens auch nicht. Unter den "Neuentdeckungen" gab es nur wenig, dass mir wirklich gut gefiel und letztendlich nur Eines, das ich mir sofort mit nach Hause genommen hätte, wäre da das nötige Kleingeld zur Hand gewesen. Interessant war es allemal, was als Aushängeschilder der einzelnen Galerien als wertvoll erachtet nach Köln gekarrt wurde.
Und weil das zwar schön, aber auch ein bisschen überladen mit neumodischen Mist war, und mir überhaupt nicht (Achtung, Ironie!) der Kopf von moderner Kunst schwirrte, schaute ich mir gleich noch die Sammlung Ludwig im gleichnamigen Museum an, das wirklich ein bisschen großartig ist und für zeitgenössische Kunst eine der besten Adressen. Mir sind fast die Augen aus dem Kopf gefallen, als ich sah, was da alles so an den Wänden hängt.
Eine echte Koriphäe traf ich allerdings im Secondhand-Laden Subcouture in der Hahnenstraße. Dieses Gesamtkunstwerk namens Klaus hat mir nicht nur seine Lebensgeschichte bei Prosecco aus der Flasche erzählt, sondern um einige Euro ärmer, aber dafür um eine Lederjacke und ein entzückendes Paar Schuhe reicher gemacht. Das Versprechen, wieder zukommen, hat er mir auch gleich abgeknöpft - was ich aber sicherlich tun werde, weil er und Johanna zwei ganz bezaubernde Alleinunterhalter sind.
Und bevor ich euch jetzt in die Bilderflut schicke: Der Dom ist wirklich beeindruckend, Kölsch wirklich was feines, die Kölner unglaublich nett, das Essen (im "Ludwig im Museum" zum Beispiel) unglaublich gut, der Himmel blauer und die Stadtluft viel besser als hier.

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Donnerstag, 24. März 2011

Kunstblick Gegenüberstellung Pt. I

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Francisco de Goya mit seinen Kupferstichen Desastres de la Guerra über die Schrecken des spanischen Bürgerkrieges, die zwischen 1810 und 1820 entstanden und dokumenatrisch-anklagend in insgesamt 82 Radierungen die Grausamkeiten der napolenischen Armee illustrieren.

Robert und Shana ParkeHarisson entwerfen ihre Werke zunächst in Skizzen, um anschließend inszeniert und fotografiert zu werden und dann zu Collagen zusammengeführt, übermalt und anschließend abermals fotografiert zu werden. Das amerikanische Künstlerpaar ist in Europa weitgehend unbekannt.

Montag, 24. Januar 2011

Früher war alles besser Pt. I

Die Cover der britischen Vogue 1912 - 1926
Wie nah vor knapp hundert Jahren Mode und Kunst noch beieinander lagen, habe ich mal wieder beim Stöbern durch das Archiv der Vogue bemerkt. Mal verstörend, mal vertäumt, mal unvorstellbar patriotisch - der Begriff der Ästhethik war ein anderer, der Mut zu unkonventionellen Aufmachungen der Zeitschrit deutlich größer. Vom uniformen Gesichtsportrait der heutigen Vogue keine Spur, davon aber umso mehr vom Einfluss der damaligen Kunstszene.
aug_1912_george_wolf_plank.jpg(August 1912: George Plank)
VoguecoverDec17_E_XL.jpg (Dezember 1917: George W. Plank)
Voguecover_May18_XL.jpg (May 1918: Porter Woodruff)
VoguecoverOct18_L_XL.jpg (Oktober 1918: Helen Dryden)
VoguecoverNov19_E_XL-GeorgeWPlank.jpg(November 1919: George W. Plank=)
Voguecover_Nov20_XL-HelenDryden.jpg (November 1920: Helen Dryden)
Voguecover_Jun21_XL.jpg (Juni 1921: Unbekannt)
Voguecover_Oct24_XL-Georges Lepape.jpg(Oktober 1924: Georges Lepape)
VoguecoverNov24_E_XL-George Lepape.jpg (November 1924: Georges Lepape)
VoguecoverJan25_XL-George Lepape.jpg (Januar 1925: Georges Lepape)
VoguecoverJul26_XL-eduardo beneto.jpg (Juli 1926: Eduardo Benito)