Persönliches Wochen-, achwas, Monatshighligt: Gestern ging es für mich nach Köln zur Art Cologne. Mein liebstes Vintage-Jackett hat mich dabei sehr gut auf Zugfahrt, Büro und Messegelände begleitet, aber leider nicht vor schmerzenden Füßen bewahrt. Damit die nicht ganz umsonst waren, schlage ich hier in den nächsten Tagen meine Entdeckungen auf. Falls ihr ebenfalls ein Faible für Kunst habt: stay tuned!
Apropo Haare: Dieses Musikvideo aus dem HausePhantomzu dem Song Changed von Mario & Vidies feat. Ernesto widmet sich künstlerisch wertvoll diesem Thema und lässt unter anderem eine Horde Glatzköpfe auf die beeindruckende Haarpracht einer jungen Dame los - weil sie zu gern mit dem abgeschnittenen Haar Volleyball spielen würden. Da hätte ich es mir mit dem Abschneiden lieber auch noch mal überlegt.
Durch ominöse Tauschgeschäfte kam ich heute morgen unverhofft an diesen Prachtstück von Mantel, den ich sicherlich nie wieder hergebe. Der Besitzer weilt leider wieder in Karlsruhe und wird ihn hoffentlich nicht allzubald zurückfordern. Das Wochenende war ruhig, beziehungsweise arbeitsreich und so zog ich abends nicht um die Häuser. Die Jungs allerdings schon, glücklicherweise, den mangelnde Zurechnungsfähigkeit und eine Nacht auf dem Sofa brachte wohl Max dazu, sich in wärmere Gaderobe zu schmeißen und dieses schöne Stück meiner Obhut zu überlassen.
Bluse: Cheap Monday // Kleid: Tuwe // Schuhe: Vintage // Kette: h&m // Mantel: comme des garcons for h&m
In letzter Zeit ging wirklich nichts, vor allem hier nicht. Schuld daran waren - wie könnte es auch anders sein - das Semesterende mit Prüfungen und sonstigen Abgaben. Ich hoffe, ihr verzeiht mir meine Abwesenheit, ich gelobe Besserung! Mehr Bilder und mehr Text in Zukunft und mit diesen mehr oder weniger ausgefeilten Bildern läute ich meinen neuen Vorsatz ein.
Top & Kleid: Cheap Monday // Kragen: COS // Jacke: Zara // Kette: DIY
Die Cover der britischen Vogue 1912 - 1926 Wie nah vor knapp hundert Jahren Mode und Kunst noch beieinander lagen, habe ich mal wieder beim Stöbern durch das Archiv der Vogue bemerkt. Mal verstörend, mal vertäumt, mal unvorstellbar patriotisch - der Begriff der Ästhethik war ein anderer, der Mut zu unkonventionellen Aufmachungen der Zeitschrit deutlich größer. Vom uniformen Gesichtsportrait der heutigen Vogue keine Spur, davon aber umso mehr vom Einfluss der damaligen Kunstszene. (August 1912: George Plank) (Dezember 1917: George W. Plank) (May 1918: Porter Woodruff) (Oktober 1918: Helen Dryden) (November 1919: George W. Plank=) (November 1920: Helen Dryden) (Juni 1921: Unbekannt) (Oktober 1924: Georges Lepape) (November 1924: Georges Lepape) (Januar 1925: Georges Lepape) (Juli 1926: Eduardo Benito)