Freitag, 24. Februar 2012

Video killed the Fotostrecke: Warum sich jetzt alles bewegt

Schon in meinem letzten Post habe ich euch einen sehr wunderbaren Fashion Film von Stephanie di Gusto gezeigt. Der sehr aufwendig produzierte Kurzfilm ist das Ergebnis einer längst überfälligen kleinen Revolution:
 Die Modebranchen dürstet nach neuen Inszenierungsmöglichkeiten ihrer Produkte, neben den üblichen Modestrecken und aufwendigen Shows. Dank der rasend schnellen Verbreitungsmöglichkeit via Glasfaserkabel und Breitband sind Fashione Film das neue Präsentationsmedium.
Die neue Alternative zur Modefotografie hat kreativen Köpfen Tür und Tor geöffnet: In den kurzen Filmen rücken  - meistens - die Outfits in den Hintergrund und legen bewusst Wert auf ein visuelles Erlebnis oder eine knappe Erzählung. 
Die kurzen Videos reichen von lustig bis zu verstörend, sind abstrakt oder kitschig, narrativ oder zusammenhangslos. 
Wenn es eine Regel gibt, dann die, dass es keine gibt. Das ist schön anzuschauen und vorallem spannend zu beobachten, wohin die Reise im Kleinen und im Großen geht. 






Für die Arbeit meines lieben Kollegen Björn Fischer dürfte ich in dem Fashion Film "Erosion me" für das Label Amelie Jäger vor der Kamera stehen. 
Zwei weitere Fashion Filme von ihm in Zusammenarbeit mit Sandra Birkner für Hien Le und mit Norman Cavazzana für Ubi Sunt sind absolut empfelenswert. Letzterer gefällt mir besonders gut: düster, träumerisch, etwas verstörend und sehr pointiert eingesetzte Musik, was mir so bei vielen Fashion Filmen noch nicht untergekommen ist. Und dann war da noch dieser Imker.
Gedreht wurde übrigens in Stockholm. Unbedingt Anschauen!
Wenn ich jetzt eure Neugier geweckt habe, gibt es auf ravished by illusions regelmäßig großartige Fashion Filme.
Zum weiterlesen: "Ein stilvolles Kind des Internets" in der Zeit.



Mittwoch, 22. Februar 2012

Versprochen ist versprochen: Fundstücke Februar

Na gut: der Vorsatz war da, die Zeit weniger. Seit dem ich mich aus dem Studentenleben verabschiedet habe und jetzt zur "arbeitenden Bevölkerung" zähle, bleibt nicht mehr so viel überschüssige Motivation abends vor dem PC rumzuhängen. Seid mir nicht böse!
Hier hab ich nämlich auch schon meine Fundstücke in diesem Monat für euch:


































































































































1) & 5) Bilder blättern:
Neue alte Leidenschaft: Minimalismus und Konkrete Kunst. Hier die dazugehörigen Kataloge der Daimler Kunstsammlung.

 
2) Radio hören:
Am liebsten mit meinem heißgeliebten AEG Super 4085 Radioapparat von 1952. Zum Beispiel dieses grandiose Feature von Jochen Dreier auf SWR2 mit dem klangvollen Titel "Zombie 2.0 - Die Perfektionierung der Untoten. Eine Gesellschaft findet ihre Metapher". Sehr zu empfehlen!

 
3) Schuhe anschauen:
Nicht unbedingt wintertauglich, deswegen vorerst als Dekoration: Wedges aus dem Zara-Sale.

 
4) Früh aufstehen:
Okay, 7.30 Uhr ist sicher für viele von euch sehr human, aber als ehemaligen Studentin für mich ziemlich ungewohnt. Dieses Exemplar ist allerdings so nett und weckt mich zur Zeit mit Devendra Banhart.

 
6) Viereckige Augen bekommen:
Ich versuche ja schon lange, den Mörder von Laura Palmer endgültig zu überführen. Mit der "definite gold box edition" gelingt mir das hoffentlich in absehbarer Zeit. (Danke, Yogi!)

 
7) Große viereckige Augen bekommen:
Der wunderschöne Fashion Film von Stephanie di Gusto für Vanessa Bruno mit der wundervollen Kate Bosworth ist ein kleines Meisterwerk. 

 
8) Pfannen schrubben:
 Teflon Heart von den Caged Animals gehört zu meinen liebsten Songs der letzten Wochen. Besonders beim Abwasch, versteht sich.